Wählt per Brief. Aber auch: Die Briefwahl in den USA ist voller Betrug. Moment, was? Kurz vor den Midterms 2026 hat Donald Trump beides gesagt, im Abstand von zwei Tagen.
Hier liest du, was er gesagt hat, was mit den Stimmzetteln in Arizona passiert ist und warum ein behobener Fehler kein Skandal ist.
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Donald Trump sagte seinen Wählern: „Vote early, vote by mail or vote in person.“ Also: Wählt früh, per Brief oder vor Ort. Er will einen Sieg, der „too big to rig“ ist, also zu groß, um ihn zu manipulieren.
Er hat sogar selbst per Brief gewählt, dieses Jahr zweimal.
Doch nur zwei Tage später klang das ganz anders: „There is a lot of cheating in vote by mail.“ Bei der Briefwahl werde also viel betrogen.
Belege nannte er keine. Jetzt lautet seine Botschaft: Wählt vor Ort, wenn ihr könnt, und per Brief, wenn ihr wollt.
Es ist nicht die erste Kehrtwende. Den Hintergrund liest du in Trump und die Briefwahl: Kehrtwende vor den Midterms 2026.
Und dann machte ein County Schlagzeilen. In Arizona verschickte eine Firma 3.126 Stimmzettel sechs Tage zu früh.
Klingt nach Skandal. Aber das County sagt: Alle diese Stimmzettel bleiben gültig.
Ein Fehler ist passiert, jemand hat ihn gefunden und er wurde behoben. Genau so sollte ein System funktionieren.
Vertrauen in eine Wahl entsteht nicht durch ein Verfahren ohne Fehler. Es entsteht, wenn Fehler gefunden, erklärt und korrigiert werden, ob bei einer Parlamentswahl oder bei der Vorstandswahl im Verein. Wie das bei Online-Wahlen funktioniert, liest du in unserem Bereich zu Sicherheit und Datenschutz bei Online-Wahlen.
Und du: Würdest du per Brief wählen?
Er rief seine Wähler auf, früh, per Brief oder vor Ort zu wählen, für einen Sieg „too big to rig“. Zwei Tage später sagte er, bei der Briefwahl gebe es „a lot of cheating“, ohne Belege zu nennen.
Ja. Er hat dieses Jahr selbst zweimal per Brief gewählt.
Eine Firma hat 3.126 Stimmzettel sechs Tage zu früh verschickt. Laut County bleiben alle diese Stimmzettel gültig.
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