Steht die Regierung kurz vor dem Abgrund, und das wegen des BSW? Nicht wegen Thüringen und nicht wegen Sachsen-Anhalt. Es geht um die Bundestagswahl 2025 und eine mögliche BSW Neuauszählung.
Hier liest du, worum es geht, was das Bundesverfassungsgericht entscheiden soll und was das für die Koalition bedeuten könnte.
Inhalt
Bei der Bundestagswahl 2025 ist das BSW ganz knapp gescheitert. Rund 9.500 Stimmen fehlten zur 5-Prozent-Hürde.
Das will das BSW nicht einfach hinnehmen. Die Partei hat sich deshalb schon sehr früh um Neuauszählungen bemüht.
Bisher ohne Erfolg. Im Februar 2026 reichte das BSW beim Bundesverfassungsgericht eine knapp 180-seitige Wahlprüfungsbeschwerde ein. Eine Entscheidung darüber gibt es noch nicht.
Fachleute halten die Erfolgschancen für gering.
Jetzt soll das Bundesverfassungsgericht noch in diesem Jahr entscheiden.
Sahra Wagenknecht sagt dazu: „Ziehen wir durch eine Neuauszählung in den Bundestag ein, verliert diese Regierung ihre Mehrheit.“
Zieht das BSW in den Bundestag ein, hat die Regierung keine Mehrheit mehr. Dann müsste eine komplett neue Regierungskoalition zustande kommen. Wie die aussehen soll und ob SPD und CDU überhaupt noch einmal zusammenkommen würden, weiß heute niemand.
Der Fall zeigt, wie viel an wenigen Stimmen hängen kann. Je knapper ein Ergebnis, desto wichtiger ist, dass jede Stimme nachvollziehbar gezählt wird, im Bundestag wie im Verein. Wie das bei Online-Wahlen gelingt, liest du in unserem Bereich zu Sicherheit und Datenschutz bei Online-Wahlen.
Rund 9.500 Stimmen fehlten dem BSW zur 5-Prozent-Hürde.
Die Entscheidung soll noch in diesem Jahr kommen. Das BSW hat im Februar 2026 eine knapp 180-seitige Wahlprüfungsbeschwerde eingereicht.
Dann hätte die Regierung keine Mehrheit mehr, und es müsste eine neue Koalition gebildet werden.
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